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Gast

– Wie war meine Vorbereitung (wv Wochen zuvor angefangen, wv Stunden pro Woche, Fokus auf bestimmte Untertests)?

Ich habe den EMS 2024 schoneinmal gemacht und dort einen TP von 52 erreicht.
Da ich dann ein Zwischenjahr gemacht habe hatte ich mehr Zeit um mich auf den EMS 2025 zu fokussieren. Ich habe im Januar bereits begonnen mich wieder etwas auf die Aufgaben einzustellen und habe im Januar und Feburar vereinzelt Aufgaben gelöst, vor allem aber auch weil ich mich parallel noch auf die Hebammenaufnahmeprüfunh vorbereitet habe.
Ab März habe ich dann begonnen etwas intensiver zu lernen. Ca zwei bis drei mal 3 Stunden pro Woche. Ab Mitte April habe ich dann nochmals intensiver begonnen zu lernen. Da waren es wahrscheinlich immer etwa 4 Stunden an so 5 Tage. Ich habe dabei geschaut dass ich den Untertest Figuren und Fakten vier Mal pro Woche übe und den Konzentrationstest jeden Tag mache. Muster zuordnen und Objekte im Raum habe ich meist abgewechselt, obwohl ich sagen muss, dass ich Muster immer etwas aufgeschoben habe, da ich eher Mühe hatte und nicht wirklich Fortschritte bemerkt habe. Die grossen Untertests habe ich versucht in regelmässigen Abschnitten abzuwechseln und habe mir dafür auch immer notiert wann ich welchen Test gemacht habe.
Ich habe keinen Vorbereitungskurs besucht, jedoch eine Testsimulation von einem Anbieter. Gegen Ende der Vorbereitungszeit ca Mitte Mai habe ich jede Woche eine Testsimulation absolviert. Dies würde ich auch so weiterempfehlen, da ich das Gefühl hatte dass dadurch die vier Stunden nicht mehr ein so grosses Problem für mich waren und man sieht sehr gut wie man sich verbessert. Zudem habe ich wie schon erwähnt eine Testsimulation absolviert. Diese hatte die Schwierigkeit rot (anspruchsvoller als der EMS). Auch dies würde ich so weiterempfehlen, da mich das Ergebnis dieser Testsimulation sehr gepusht und motiviert hatte nocheinmal vollgas zu geben.
Zudem habe ich gegen Ende täglich mindestens zwei bis teilweise vier Konzentrationstests gelöst. Dort merkte ich auch wie ich besser wurde und konnte so vor allem auch herausfinden, wie ich diesen am besten löse.
In der letzten Woche habe ich entgegen den meisten Empfehlungen noch weiter geübt. Jedoch habe ich kein Figuren und Fakten mehr gemacht und auch die anderen Untertests nicht mehr in einem grossen Ausmass einfach noch für mein Gefühl weil ich mich sonst zu sehr gestresst hätte.

– Wo hatte ich besonders Mühe bei der Vorbereitung?

Wie schon erwähnt hatte ich beim Untertest Muster zuordnen am meisten Mühe. Ich konnte den Kreuzblick nicht und habe mich so gut wie garnicht verbessert, als ich zu Hause geübt habe. Dies hat mich auch sehr demotiviert weshalb ich mich dann eher auf die anderen Untertests konzentriert hatte. Zudem hatte ich auch bei Mednat eher grössere Schwierigkeiten sowie auch bei Tabellen und Diagramme.
Zudem hatte ich gegen Ende der Vorbereitungszeit auch Mühe mich zu motivieren und dranzubleiben, da ich nicht mehr wirklich fortschritte erziehlt habe und es irgendwann auch einfach langweilig wurde immer dasselbe zu tun.

– Wie fühlte ich mich (mental und physisch) während der Prüfung?

Ich war vor der Prüfung sehr aufgeregt (nervöser als das Jahr zuvor). Dies lag sicherlich auch teilweise daran, dass ich mir gesagt habe dass das mein letzter Versuch ist und dass ich den EMS im nächsten Jahr nicht nocheinmal schreiben werde egal wie es kommt. Andererseits hatte ich meinen Plan B, den ich auch sehr gerne gemacht hätte und war deshalb nicht ganz so gestresst.
Da ich mit einem Freund im selben Raum war, konnte ich mich dann die Zeit in der wir drinnen waren gut ablenken und habe mich nicht so sehr von den anderen stressen lassen. Als der EMS dann begann konnte ich mich gut fokussieren und die Aufregung war dann schnell weg. Durch die vielen Testsimulationen habe ich auch die Zeit nicht mehr als ein so grosses Problem empfunden.

– Was überraschte mich während der Prüfung?

Ich fand die Muster sehr machbar. Ich konnte wie schon gesagt den Kreuzblick nicht und bin doch etwa bis zur Aufgabe 13 gekommen. Normalerweise habe ich es nur so bis zur 8. Aufgabe geschafft. Dies gab mir direkt Motivation zu Beginn der Prüfung.
MedNat fand ich lösbar und etwa in dem Schwierigkeitmass wie ich es erwartet habe. Auch Objekte im Raum und QFP fand ich machbar. Bei den Figuren und Fakten war ich während dem Test etwas überrascht, da ich plötzlich sehr grosse Schwierigkeiten damit hatte und aber beim Üben fast immer mindestens 16 Punkte erreicht habe. Auch bei den Textverständnissen war ich etwas überrascht, da ich diese im Vergleich zu denen welche ich zu Hause geübt habe sehr anspruchsvoll gefunden habe.

– Wie fühlte ich mich nach der Prüfung? Wie konnte ich mich ablenken?

Ich konnte es nach der Prüfung sehr schlecht einschätzen, wie ich abgeschnitten habe und ich habe mich auch gar nicht getraut mich zu freuen. Gleichzeitig wusste ich aber dass ich es nicht mehr Rückgängig machen konnte.
In den ersten Tagen nach der Prüfung habe ich oft daran gedacht und dann als es Mitte Juli wurde habe ich auch wieder oft daran gedacht. Als dann die Ergebnisse kamen war ich nicht zu Hause sondern in den Ferien, da ich auch nicht damit gerechnet habe dass die Ergebnisse so früh kommen.
Am Morgen habe ich eine Email erhalten dass ein eingeschriebener Brief auf dem Weg zu mir nach hause ist. Dies hat mich zuerst sehr beunruhigt, da ich im letzten Jahr ebenfalls einen eingeschriebenen Brief erhalten habe mit dem Ergebnis, dass es nicht gereicht hat.
Am späten Nachmittag habe ich dann aber eine Mail erhalten, dass auf der Plattform von Swissunivserities die Ergebnisse gekommen sind.

– (optional) bestanden/nicht bestanden, Testresultat, Testprozentrang, Zuteilung welcher Uni?

Ich habe mit 123 Punkten einen TP von 98 erreicht (MR 173) und einen Platz an meiner Wunschuni Bern (ausserkantonal) erhalten (Humanmedizin).
Muster : 12 Punkte
Med-Nat : 15 Punkte
Objekte : 13 Punkte
QFP : 13 Punkte
Text : 13 Punkte
Figuren : 16 Punkte
Fakten : 17 Punkte
Diagramme: 9 Punkte
Konz.Test: 15 Punkte