– Wie war meine Vorbereitung
Der EMS 2025 war mein erster Numerus Clausus und da ich im gleichen Jahr auch meine Matur, sowie das Cambridge C2 Proficiency (CPE) gemacht habe, habe ich relativ früh mit der Vorbereitung begonnen. Zuerst informierte ich mich grob über den Aufbau und Ablauf des NC (NC Wiki oder swissuniversities). Im Dezember bestellte ich mir Bücher von EMS Coaches, die meiner Meinung nach gut zum geforderten Niveau passten. Ab Januar begann ich damit zu üben. Je nach Tag lernte ich zwischen einer halben Stunde und zwei Stunden, sechs Tage pro Woche. Das variierte aber, je nachdem, wie viele Prüfungen ich im Gymnasium hatte. In den Untertests, bei denen ich besonders Mühe hatte, bestellte ich zusätzlich Bücher von MedGurus.
Besonders früh begann ich mich mit dem Kreuzblick auseinanderzusetzen. Anfang Mai hatte ich dann etwa das NC-Niveau erreicht und absolvierte in den Monaten bis zum NC insgesamt neun Simulationen: 2 bei EMS Coaches, eine bei NC Wiki, eine im Gymnasium und den Rest zu Hause.
Die Simulationen halfen mir sehr, mich an die vierstündige Prüfung zu gewöhnen und auch auszuprobieren, welche Snacks sich am besten eignen.
Tipp: Benutze für die Vorbereitung möglichst viele verschiedene Angebote (gibt vieles auch gratis) damit man sich nicht an einen Art Aufgabenstellung gewöhnt.
– Wo hatte ich besonders Mühe bei der Vorbereitung?
Besonders Mühe hatte ich in den Untertests QF und DT. Für QF schaute ich mir nochmals die Basics an und machte mir einen Merkzettel mit den gängigsten Formeln, um die Typen von Aufgaben lösen zu können. Allgemein half mir das Nachbereiten meiner Fehler am meisten, teils brauchte ich auch ChatGPT um gewissen Aufgaben nachvollziehen zu können.
– Wie fühlte ich mich (mental und physisch) während der Prüfung?
Mir ging es überraschenderweise gut. Konnte auch gut schlafen vor dem NC. Hier hatten sicherlich die vielen Simulationen geholfen. So wusste ich ungefähr was mich erwartet. Ich ging auch die Woche vor dem NC beim Testlokal vorbei, damit ich wusste, wie es aussehen würde und wie ich anreisen musste. So war ich, als der Test dann anfing nicht nervös und konnte gut starten. Persönlich fand ich den NC nicht schwerer als die Simulationen, die ich gelöst hatte, was mir ein gutes Gefühl gab, da ich in den Simulationen eigentlich immer gut abgeschlossen hatte.
Während dem Test, etwa beim Untertest Textverständnis, wurde ich immer müder und bei DT hatte ich Mühe mich zu konzentrieren. Zum Glück war der Test fast vorbei und ich konnte durchbeissen.
– Was überraschte mich während der Prüfung?
Das dieses Jahr nur positive Fragen gestellt wurden (keine «nicht» Fallen in der Fragestellung) und, dass die Antwort immer aus einer Kombination von I, II, III gegeben werden musste.
– Wie fühlte ich mich nach der Prüfung? Wie konnte ich mich ablenken?
Nach dem Test habe ich das Ganze ausgeblendet. Ich hatte kein schlechtes Gefühl, doch wenn ich daran denken musste, kamen immer mehr Zweifel. Ich habe mich auch nie mit jemandem wären dieser Zeit ausgetauscht, was sicherlich geholfen hat. Da ich direkt nach dem NC verreist bin, fiel mir das Ablenken leicht.
– (optional) bestanden/nicht bestanden, Testresultat, Testprozentrang, Zuteilung welcher Uni?
Ich war sehr überrascht, dass das Resultat so früh kam. Ich dachte der Testbescheid würde erst Anfangs August kommen.
Ich bestand den NC mit TP 99, 128 Punkten, MR 102 und wurde der ETH zugeteilt (erste Wahl).
Muster: 15
MedNat: 13
OIR: 16
QF: 13
TV: 12
Figuren: 14
Fakten: 18
DT: 12
Konz: 15