– Wie war meine Vorbereitung (wv Wochen zuvor angefangen, wv Stunden pro Woche, Fokus auf bestimmte Untertests)?
Meine Vorbereitung bestand aus der Medgurus-Plattform und den Büchern.
Ich habe ungefähr 16 Wochen vorher angefangen, immer wieder was online zu lösen, und 4 Wochen vorher angefangen, „richtig“ mit den Büchern zu lernen. Ich bin ungefähr jeden Wochentag in die Bibliothek gegangen und habe nacheinander alle Untertests gelöst (Bei den 45-Minuten-Untertests oft nur 9 Aufgaben in 22.5 Minuten).
Wenn ich mal keine Lust auf einen bestimmten Untertest hatte, habe ich diesen übersprungen, aber meistens habe ich doch alle gelöst.
Reine Lernzeit war pro Tag etwa 2.5-4h je nach Motivation.
Ausserdem habe ich 2 Medtest-Simulationen gemacht (Rot und Generalprobe)
Erkenntnisse, die sehr hilfreich waren:
– Muster: Kreuzblick
– MedNat: Sehr vorteilhaft, wenn man die Anatomie-Nomenklatur schon kennt. Dauert so 10 Minuten.
– Textverständnis: Am Ende war meine Strategie, den Inhalt nur grob anzuschauen und so schnell wie möglich das Wichtigste anzustreichen. Dann mithilfe von Stichworten in den Fragen die richtige Textstelle finden und die Fragen beantworten.
– Figuren: Es ist zwar sehr hilfreich, aber sich die Figuren nur anhand von „Bildern“ zu merken, reicht eigentlich nicht. Beim EMS musste ich zwischen sehr ähnlichen Figuren unterscheiden können, also musste ich mir mehrere, teilweise auch nicht bildhafte Zustände merken (z.B. „Beim glätteren Pokémon unten)
– Fakten: Je dümmer, desto besser. Teilweise sieht man bestimmte Wörter so oft, dass man immer die gleichen Bilder nutzen kann. z.B. bei Migräne die Migros-Tasche. Ich habe auch mit Schauplätzen, nicht Räumen gearbeitet.
– Allgemein: Viel essen und Koffein konsumieren, dann kann man sich am Ende besser konzentrieren. Ausserdem habe ich am Testtag meine starken Untertests locker genommen, damit ich mental erst später mit dem Test „anfange“. Hat aus meiner subjektiven Wahrnehmung geholfen, könnte aber auch Placebo sein.
– Wo hatte ich besonders Mühe bei der Vorbereitung?
Anfangs hatte ich sehr grosse Unterschiede zwischen einzelnen Untertests. Ich habe sehr gute Punktzahlen bei Muster, Quanti und Figuren gehabt, dafür schlechtere z.B. bei Textverständnis und Fakten. Mein Ziel war es vor allem, in jedem Untertest mindestens Durchschnittlich zu sein.
– Wie fühlte ich mich (mental und physisch) während der Prüfung?
Keinen Schlaf bekommen, war sehr aufgeregt.
– Was überraschte mich während der Prüfung?
Die Fragen bei Textverständnis waren meiner Meinung nach teilweise schrecklich, was meinen Sie mit „theoretisch“?? Ja, man kann theoretisch die Elektroden auch alle aus dem Fenster werfen und sich die Kabel in den Mund stecken, aber viel kann man daraus nicht ablesen.
– Wie fühlte ich mich nach der Prüfung? Wie konnte ich mich ablenken?
Ich fühlte mich eigentlich nicht so gut. Ich war mir zwar durch Nachrechnen meiner „minimalen Punktzahl“ schon einigermassen sicher, dass ich bestehen würde, aber ich habe nicht direkt nach der Prüfung das Feedback bekommen und das war für mich eher ungewohnt.
– (optional) bestanden/nicht bestanden, Testresultat, Testprozentrang, Zuteilung welcher Uni?
Bestanden, 131 Punkte, TP 100, MR 138
Muster: 17
MedNat: 14
Objekte: 15
Quanti: 17
Textverständnis: 12
Fig: 17
Fakten: 14
Diag: 13
Konz: 12